Report Open Access
Brettfeld, Katrin; Farren, Diego; Kleinschnittger, Janosch; Richter, Thomas; Wetzels, Peter
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<identifier identifierType="DOI">10.25592/uhhfdm.11565</identifier>
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<creatorName>Brettfeld, Katrin</creatorName>
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<creatorName>Farren, Diego</creatorName>
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<creatorName>Kleinschnittger, Janosch</creatorName>
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<creatorName>Richter, Thomas</creatorName>
<affiliation>German Institute of Global and Area Studies</affiliation>
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<creatorName>Wetzels, Peter</creatorName>
<affiliation>Universität Hamburg</affiliation>
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<title>Menschen in Deutschland: International (MiDInt). Untersuchungsdesign, Stichprobe, Erhebungsinstrument und Codebuch zu Welle 1 (Nov. 2022). MOTRA-Forschungsbericht No. 7 aus dem Institut für Kriminologie an der Fakultät für Rechtswissenschaft</title>
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<publisher>Universität Hamburg</publisher>
<publicationYear>2023</publicationYear>
<subjects>
<subject>einstellungen</subject>
<subject>demokratiedistanz</subject>
<subject>nationalismus</subject>
<subject>intoleranz</subject>
<subject>radikalisierung</subject>
<subject>weltgeschehen</subject>
<subject>studie</subject>
<subject>empirisch</subject>
<subject>motra</subject>
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<dates>
<date dateType="Issued">2023-02-19</date>
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<language>de</language>
<resourceType resourceTypeGeneral="Text">Report</resourceType>
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<alternateIdentifier alternateIdentifierType="url">https://www.fdr.uni-hamburg.de/record/11565</alternateIdentifier>
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<relatedIdentifier relatedIdentifierType="DOI" relationType="IsPartOf">10.25592/uhhfdm.11564</relatedIdentifier>
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<rights rightsURI="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode">Creative Commons Attribution 4.0 International</rights>
<rights rightsURI="info:eu-repo/semantics/openAccess">Open Access</rights>
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<description descriptionType="Abstract"><p>Als Teil des MOTRA-Forschungsverbundes f&uuml;hrt das Institut f&uuml;r Kriminologie an der Fakult&auml;t f&uuml;r Rechtswissenschaft der Universit&auml;t Hamburg in drei aufeinander abgestimmten Forschungsvorhaben regelm&auml;&szlig;ig wiederholte, deutschlandweite Einstellungsbefragungen mit je unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Zielgruppen durch. Es handelt sich um die Studien &bdquo;Menschen in Deutschland&ldquo; (MiD), &bdquo;Junge Menschen in Deutschland&ldquo; (JuMiD) und &bdquo;Menschen in Deutschland: International&ldquo; (MiDInt).</p>
<p>Ziel dieser drei Forschungsvorhaben ist es, ideologie- und ph&auml;nomen&uuml;bergreifende Erkenntnisse zur Verbreitung politisch-extremistischer und extremismusaffiner Einstellungen in Deutschland zu gewinnen und etwaige Ver&auml;nderungen &uuml;ber die Zeit zu dokumentieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Haltungen, die demokratische Grundprinzipien und Freiheitsrechte ablehnen sowie auf Einstellungen, die Intoleranz oder Hass gegen&uuml;ber Fremden und Andersdenkenden akzeptieren oder propagieren. Dar&uuml;ber hinaus werden auch Einstellungen zu Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung und Interessendurchsetzung thematisiert.</p>
<p>Neben der Erfassung und Dokumentation extremistischer Einstellungen und Geschehnisse werden auch soziale Umst&auml;nde, pers&ouml;nliche Dispositionen sowie Kontextbedingungen einbezogen, die zur Entwicklung politischer, extremismusaffiner und intoleranter Einstellungen beitragen k&ouml;nnen. Dies erm&ouml;glicht es, Erkenntnisse dazu zu 2 gewinnen, in welchen Teilgruppen und Regionen sowie aufgrund welcher Einfl&uuml;sse Radikalisierungsprozesse mit erh&ouml;hter Wahrscheinlichkeit stattfinden. Das so gewonnene Wissen kann dazu beitragen, Risiko- und Schutzfaktoren zu identifizieren und auf dieser Grundlage Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen gezielter auszurichten und wirksamer zu gestalten.</p>
<p>Bei der ersten Studie &bdquo;Menschen in Deutschland&ldquo; (MiD) (vgl. Brettfeld et al. 2021; Endtricht et al. 2022; Fischer et al. 2023) handelt es sich um eine j&auml;hrlich wiederholt durchgef&uuml;hrte, repr&auml;sentative Bev&ouml;lkerungsbefragung. Verwendet wird ein Mixed-MethodDesign aus postalisch-schriftlicher und onlinebasierter, standardisierter Befragung. Die Stichproben umfassen j&auml;hrlich etwa 4 000 Personen, die repr&auml;sentativ f&uuml;r die Wohnbev&ouml;lkerung ab einem Alter von 18 Jahren sind. Sie basieren auf Zufallsziehungen aus den Adressbest&auml;nden der Einwohnermelde&auml;mter.</p>
<p>Die zweite Studie &bdquo;Junge Menschen in Deutschland&ldquo; (JuMiD) richtet ein spezielles Augenmerk auf die Lebenslagen und Interessen junger Menschen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren (vgl. Farren et al. 2022). Die Befragung dieser j&uuml;ngeren Stichprobe erfolgt ausschlie&szlig;lich online und findet alle zwei Jahre statt. Die dabei untersuchten Stichproben umfassen etwa 3 000 junge Menschen, die repr&auml;sentativ f&uuml;r die Wohnbev&ouml;lkerung dieser Altersgruppe in Deutschland sind. Sie werden gleichfalls im Wege von Zufallsziehungen &uuml;ber die Adressbest&auml;nde der Einwohnermelde&auml;mter gewonnen.</p>
<p>Die dritte Studie, &bdquo;Menschen in Deutschland: International&ldquo; (MiDInt), die seit Herbst 2022 durch das GIGA und das Institut f&uuml;r Kriminologie an der Universit&auml;t Hamburg (UHH) als gemeinschaftliches Kooperationsprojekt durchgef&uuml;hrt wird, betrachtet ebenfalls die deutsche Wohnbev&ouml;lkerung ab einem Alter von 18 Jahren. Sie nimmt allerdings mit Blick auf Methodik und Inhalt der Befragung in mehrfacher Hinsicht eine von MiD und JuMiD etwas abweichende Sonderstellung ein.</p>
<p>Der vorliegende Forschungsbericht beschreibt f&uuml;r die erste Welle von MiDInt, die im November 2022 stattfand, das Erhebungsdesign, die erreichte Stichprobe sowie die erhobenen Konstrukte und die dazu verwendeten Messinstrumente. Im Anhang findet sich das Erhebungsinstrument im Wortlaut sowie das Codebuch zum Datensatz, dem die Bezeichnungen der Variablen, deren Inhalt und Codierung entnommen werden k&ouml;nnen.</p></description>
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