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Wetzels, P., Brettfeld, K. & Fischer, J.M.K. (2026). Zwischen Jugendschutz und Informationsfreiheit: Einstellungen der Bevölkerung gegenüber Einschränkungen des Zugangs junger Menschen zu Social Media. Vortrag gehalten auf der MOTRA-K 2025, Wiesbaden, 5. März 2026.

Wetzels, Peter; Brettfeld, Katrin; Fischer, Jannik M.K.


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    <title>Wetzels, P., Brettfeld, K. &amp; Fischer, J.M.K. (2026). Zwischen Jugendschutz und Informationsfreiheit: Einstellungen der Bevölkerung gegenüber Einschränkungen des Zugangs junger Menschen zu Social Media. Vortrag gehalten auf der MOTRA-K 2025, Wiesbaden, 5. März 2026.</title>
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  <publisher>Universität Hamburg</publisher>
  <publicationYear>2026</publicationYear>
  <subjects>
    <subject>social media</subject>
    <subject>Verbot soziale Medien</subject>
    <subject>Zugangsbeschränkungen zu sozialen Medien</subject>
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    <date dateType="Issued">2026-03-09</date>
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    <description descriptionType="Abstract">&lt;p&gt;In diesem Vortrag, der am 5. M&amp;auml;rz 2026 auf der MOTRA-K 2026 in Wiesbaden an der dortigen Hochschule Fresenius gehalten wurde, werden Erkenntnisse der 17. Welle der repr&amp;auml;sentativen Umfrage &amp;quot;Menschen in Deutschland: International&amp;quot; vorgestellt. Im Rahmen dieser Studie wurde in der Zeit vom 4.12.-12.12.2025 insgesamt 2435 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren zu ihren Einstellungen gegen&amp;uuml;ber Altersbeschr&amp;auml;nkungen des Zugangs junger Menschen zu sozialen Medien befragt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr als drei Viertel (78,1%) bef&amp;uuml;rworteten ein Verbot des Zugangs zu sozialen Medien f&amp;uuml;r Kinder bis zu 13 Jahren. 76,9% bef&amp;uuml;rworteten, dass Kinder bis zum Alter von 16 Jahren nur mit elterlicher Zustimmung Zugang zu sozialen Medien erhalten d&amp;uuml;rfen. 71,5% sind daf&amp;uuml;r, dass die Anbieter soziale Medien gesetzlich verpflichtet werden sollten daf&amp;uuml;r zu sorgen, dass unter 18j&amp;auml;hrige ohne elterlicher Zustimmung ihre Plattformen nicht nutzen k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bef&amp;uuml;rwortung einer gesetzlichen Beschr&amp;auml;nkung des Zugangs von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Medien, insbesondere ein Verbot f&amp;uuml;r Kinder bis 13 Jahre, wie es in Deutschland u.a. auch die Leopoldina angeregt hat, findet danach in der Bev&amp;ouml;lkerung umfassende Zustimmung. Diese Zustimmung ist etwas h&amp;ouml;her bei Personen, die selbst minderj&amp;auml;hrige Kinder haben. Hier liegt sie &amp;uuml;ber 80%.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insoweit w&amp;uuml;rde ein gesetzliches Verbot des Zugangs zu sozialen Medien f&amp;uuml;r Kinder, wie es u.a. in Australien bereits eingef&amp;uuml;hrt wurde, auch in Deutschland, &amp;uuml;ber die Grenzen von Parteien hinweg zudem in etwa gleichem Ma&amp;szlig;e, bei der weit &amp;uuml;berwiegenden Mehrheit der Bev&amp;ouml;lkerung auf gro&amp;szlig;e Akzeptanz sto&amp;szlig;en.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
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