Dataset Restricted Access
{"@context":"https://schema.org/","@id":"http://doi.org/10.25592/uhhfdm.13191","@type":"Dataset","creator":[{"@id":"https://orcid.org/0000-0001-8515-0080","@type":"Person","affiliation":"Mainz University","name":"Meyer, Bernd"},{"@type":"Person","affiliation":"IDS Mannheim","name":"Farag, Rahaf"}],"datePublished":"2023-08-21","description":"<p>In diesem sprachwissenschaftlichen Projekt wurden Verfahren des Sprecherwechsels und der Bedeutungsaushandlung in authentischen, telefonisch gedolmetschten Beratungsgesprächen untersucht. Die Daten liegen als PDF (nach dem HIAT-Verfahren) und als bearbeitbare Rohdaten in einer .exb-Datei vor. Die Transkripte dokumentieren Beratungsgespräche zwischen arabischsprechenden Klienten und Migrations- und Sozialberatern, zu denen verschiedene Dolmetscher via Telefon herangezogen werden. Die Dolmetscher befinden sich jeweils in einem anderen Raum als die Berater und die Klienten. Die Gespräche erfolgten nach vorheriger Anmeldung. Die Berater rufen den Dolmetscher jeweils zum vereinbarten Termin an. Die Klienten sind subsidiär geschützte syrische Geflüchtete mit sehr geringen Deutschkenntnissen, die Hilfe beim Familiennachzug, Spracherwerb oder anderen authentischen Anliegen benötigen. Die Dolmetscher sprechen verschiedene regionale Varietäten des Arabischen. Daten, die auf die beteiligten Personen sowie auf die Beratungsstelle schließen lassen, wurden anonymisiert. Technisch bedingte Übertönungen und andere Handlungen der Beteiligten, die wegen der mangelnden Kopräsenz nicht für alle Beteiligten in den beiden Interaktionsräumen hörbar oder in einem Interaktionsraum nur visuell wahrnehmbar sind, wurden in den jeweiligen Annotationsspuren durchgehend annotiert. Dagegen wurden non- und paraverbale Phänomene wie etwa die Atmung ausschließlich im Hinblick auf ihre kommunikative Bedeutung sowie Relevanz für den Sprecherwechsel transkribiert und bei eingeschränkter akustischen Wahrnehmung kenntlich gemacht. Natürliche Phänomene menschlichen Sprechens, wie das Einatmen, Schlucken und Schmatzen, mit denen keine turnbezogene Handlungen einhergehen, blieben unberücksichtigt. Die nonverbalen Handlungen der Aktanten und deren Prosodie werden nur ansatzweise und im Hinblick auf die Untersuchungsfrage angedeutet. </p>\n\n<p>Es werden in Veröffentlichungen ein englisches oder ein deutsches Kürzel als Bezeichnung für das Korpus verwendet (TIGA und TeDo). Die Nummerierung der Dateien ist jedoch immer die selbe.</p>","identifier":"http://doi.org/10.25592/uhhfdm.13191","inLanguage":{"@type":"Language","alternateName":"deu","name":"German"},"keywords":["Telephone Interpreting","Public Service Interpreting","Institutional discourse","Multilingual Communication","Native - nonnative communication","Counseling","Dialogue Interpreting","Spoken language","Spoken Arabic"],"name":"Telephone Interpreting German-Arabic (TIGA) / Telefondolmetschen Arabisch-Deutsch (TeDo)","url":"https://www.fdr.uni-hamburg.de/record/13191","version":"1.0"}